Großes Angebot für Sportler

Hans Milberg sieht Bad Oeynhausen gut aufgestellt – Kombibad bleibt heißes Thema

 

Bad Oeynhausen (WB). Hans Milberg sieht weiter gute Bedingungen für die Sporttreibenden in Bad Oeynhausen. Zum Jahreswechsel nennt der Stadtsportverband-Vorsitzende aber auch Stellschrauben, an denen noch gedreht werden müsse. Ein Thema bleibt dabei das schon seit Jahren diskutierte »Kombi-Bad«.

»Rund 16 500 Sportler/innen sind in einem Verein organisiert, was nichts anderes bedeutet, dass jeder dritte Mensch vom Kleinkind bis zum Senior in einem der rund 60 Vereine einer sportlichen Betätigung nachgeht«, sagt Milberg. Auffällig sei, »dass mit 4807 ­Frauen und Männern fast ein Drittel der statistisch erfassten Personen 60 Jahre und älter sind. Drei Jahre zuvor waren es 4693«, so Milberg. »Interessant auch, dass 2016 insgesamt 538 Jungen und Mädchen zwischen null und sechs Jahren sportlich aktiv waren«, führt er aus.

»Wer in unserer Stadt sportlich aktiv werden möchte, dem öffnen sich viele Möglichkeiten«, verweist der Stadtsportverband-Vorsitzende auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Vereinen. Von »A wie Angeln« bis »Z wie Zehnkampf« in der Leichtathletik sei in Bad Oeynhausen alles möglich. »Neben dem Breitensport gibt es auch Spitzensport zu bewundern«, freut sich Milberg über wiederkehrende Highlights wie das Stabhochsprung-Meeting im Werrepark oder das Reitturnier in der Flutmulde.

Milberg freut sich zudem schon jetzt auf die Sportlerehrung im März, wenn die erfolgreichsten heimischen Athleten in der Wandelhalle ihre Auszeichnungen entgegennehmen. »Vergleicht man alle Kommunen im Kreisgebiet miteinander, belegt Bad Oeynhausen in der Ausrichtung und Durchführung der Sportlerehrung schon seit vielen Jahren einen Spitzenplatz«, unterstreicht er.

Beim Thema Sportstätten war im vergangenen Jahr die Übergabe des neuen Kunstrasenplatzes vom »Stadion an der Leiter« zur »Sparkassen-Arena« laut Milberg das herausragende Ereignis. »Groß wurde die Grundsteinlegung gefeiert und groß ist auch die Belegung des Platzes, denn fast alle heimischen Fußballvereine nutzen die Anlage.«

Zu sprechen kommt der Vertreter eines großen Teils der Bad Oeynhausener Vereine auch auf die Bemühungen der Stadt hinsichtlich eines neuen Kombibades. »Verwaltung und Politik haben sich ein Gütersloher Bad als Muster genommen und dies dürfte mehr noch als nur zum Favoritenkreis gehören. Ob dann tatsächlich die Mindener Straße der Standort sein wird, bleibt abzuwarten, zumal auch eine Umwandlung des Rehmer Hallenbades zum Kombibad bei vielen Fachleuten als durchaus praktikabel erscheinen mag«, spekuliert der SSV-Vorsitzende.

»Gewartet wird auch auf eine Entscheidung, ob Bad Oeynhausen zukünftig Standort eines paralympischen Landesstützpunktes wird. Diskus-Paralympics-Sieger Sebastian Dietz, Mitglied der BSG Bad Oeynhausen, hat viele sportliche und politische Hebel in diese Richtung in Bewegung gesetzt, wobei viele Voraussetzungen geschaffen und Fragen beantwortet werden müssen.«

 

 

WB vom 4.1.2017