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Klare Mehrheit für den Hallenbad-Bau im Siel

 

Lange Zeit schienen die Positionen ungeklärt zu sein, denn bis zum „Anpfiff“ der Sportausschuss-Sondersitzung am 21. September mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Errichtung eine Sporthallenbades Standort Sielbad“, war längst nicht abzusehen, wie der Ausgang sein wird. Bekanntlich hatte sich der Stadtsportverband schon vor einiger Zeit auf einen kompletten Neubau festgelegt, exakt nach den Vorgaben und der Grundlage der Machbarkeitsstudie des Gütersloher Büros „Constrata“ und dies auch öffentlich gemacht, was zu großen Teilen in den politischen Gremien und der Öffentlichkeit auch eine überwiegende Zustimmung fand. Versuche einzelner Gruppierungen, den Bau aufzuschieben und eine neue Studie in Auftrag zu geben, scheiterten am vergangenen Donnerstag im Veranstaltungsraum der Stadtwerke an der Weserstraße. Dabei machte der Stadtsportverbands-Vorsitzende noch einmal deutlich, dass lange genug diskutiert wurde und endlich im Interesse der zahlreichen Bad Oeynhausener Schwimmer/innen zu einem für sie positiven Ergebnis zu kommen, zumal im Vorfeld vieler Gespräche auch die Schwimmvereine mit dem Vorschlag – dem Gütersloher Muster folgend – „leben“ können.

Bei 14 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und drei Ablehnungen wurde schließlich dem Antrag der Verwaltung stattgegeben, womit die Entscheidung nur noch durch den Rat gehen muss, bevor man aktiv in den Handlungsbereich gehen kann. Mit der Errichtung des Sport-Hallenbades ist der erste Schritt für den vom Stadtsportverband erarbeiteten Plan zur Errichtung eines Siel-Sportparks gemacht worden.


Der Stadtsportverband empfiehlt neues Hallenbad am Standort des Freibades Siel

Der Stadtsportverband Bad Oeynhausen spricht sich in für den Bau eines Hallenbades am Standort Siel auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie sowie des Raumprogramms des Bielefelder Planungsbüros Constrata aus und empfiehlt dem Rat ebenso zu beschließen.

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Vorschläge gegeben. Einerseits von den politischen Gremien, andererseits auch aus der Bevölkerung, die in der Vergangenheit ausführlich vorgestellt und diskutiert wurden. Vom „einfachen“ Hallenbad über Kombi-oder Hybrid-Bad bis hin zu einem Spaß-Bad landete alles auf den Tischen und nun soll in den kommenden Wochen die endgültige Entscheidung getroffen werden, wie das „Bad“ aussehen soll.
Obwohl die Meinungen im SSV-Vorstand auch hier ambivalent sind, ist der Stadtsportverband ein Befürworter eines reinen Sport-Hallenbades, wobei die Synergien (Umkleide, Kasse, Sanitäranlagen, Technik, Verwaltung bzw. Personal und mit Einschränkung auch eine Gastronomie wie Kiosk etc.) durch den Betrieb beider Einrichtungen (Frei- und Hallenbad) zu nutzen sind. Eine gleichzeitige Öffnung beider Einrichtungen ist aus Kostengründen nicht zu empfehlen, möglich muss aber auch eine Öffnung des Hallenbades in den Sommermonaten bei sogenanntem „Schlechtwetter“ sein. Unsere Vorstellungen gehen dahin, dass eine ca. 20-prozentige Reduzierung der jährlichen Betriebskostenzuschüsse bei Personal- und Betriebskosten einkalkuliert werden kann. Auf gar keinen Fall soll und darf das zukünftige Hallenbad in Konkurrenz der Bali-Therme stehen, wobei der Badegast natürlich allein entscheiden wird, in welchem der beiden Bäder der Schwimmsport ausgeübt wird. Auch unser Angebots- und Raumprogramm sieht ein 25 mal 12 Meter Schwimmbecken bei einer Wassertiefe von 90 bis 180 cm bei einem behindertengerechten Zugang vor. Insgesamt fünf Startblöcke sind vorgesehen und ein Hubboden nur für das Lehrschwimmbecken.

Das Hallenbad, wie es im Ausschuss vorgestellt, sieht allerdings keine zusätzliche Attraktion für Kinder vor, wobei über das Thema „Wasserrutsche“ sicherlich noch einmal nachgedacht werden muss, ohne aber den vorgegebenen Zeitplan außer Kraft zu setzen. Möglich wäre hier vielleicht eine Nachrüstung nach einer Anlaufzeit, wobei heute noch keine konkreten Angaben zu Umsatz- und Besucherzahlen machen kann.
Weitere Angebote für Familien mit Kindern würden die Umsätze sicherlich steigen lassen und möglicherweise zu einer weiteren Verbesserung der Einnahmen beitragen, andererseits würden sie auch immense Mehrkosten darstellen.
Bekanntlich gibt es in Bad Oeynhausen inzwischen nicht nur Befürworter für den Bau eines Hallenbades. Aus Sicht der Kritiker wird ein Neubau im Vergleich zu einem Kombi-Bad als „zu teuer“ angesehen.
Die meisten Bad Oeynhausener Parlamentarier haben sich ohnehin schon festgelegt. Am Hallenbad wird nicht mehr gerüttelt, heißt es fast übereinstimmend aus Kreisen der Politik, dem sich aus rein sportlichen Gründen auch der Stadtsportverband anschließen wird.

Während die politischen Kräfte in der kommenden noch einmal in Klausur gehen wollen, steht eins heute schon fest: am 21. September wird die „geistige Grundsteinlegung“ für den Hallenbad-Neubau im Siel stattfinden, was aus unser Sicht ein erster Schritt für die Errichtung eines „Sportparks im Siel“ angesehen werden kann, den sich der Stadtsportverband als eins seiner zukünftigen Ziele auf die Fahnen geheftet hat. Bleibt zu hoffen, dass die Entscheider zu einem Ergebnis kommen und das Projekt nicht auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben.

Weitere Informationen finden Sie hier …Hallenbad im Siel-v3

 


Stellvertretender Vorsitzender feiert runden Geburtstag

Seinen runden Geburtstag wollte er nicht unbedingt in Bad Oeynhausen begehen, diesmal hatte er die niederbayerische Kreisstadt Passau ausgesucht. Dahin musste aber nicht der geschäftsführende Vorstand des Stadtsportverbandes fahren, der besuchte sein Vorstandsmitglied zu Beginn dieser Woche in seinem Haus auf der Lohe. Ohne großes Aufsehen beging Rainer Müller-Held in den letzten Juli-Tagen seinen 70. Geburtstag. Seine Vorstandskollegen Wolfgang Feierabend, Lothar Gohmann und Hans Milberg beehrten den Jubilar ein paar Tage nach einem Geburtstag mit Worten und einem guten Tropfen und natürlich ging es dabei auch um das Thema Sport in Bad Oeynhausen.


SSV-Vorstand besichtigt marode Rollschuh-/ Skaterbahn

Der SSV-Vorstand machte sich im Anschluss seiner Vorstandssitzung im Clubhaus des Schwimm-Vereins im Sielbad auch ein Bild vom derzeitigen Zustand der maroden Rollschuhbahn und Skateranlage, wobei das Ergebnis einhellig war: „hier muss unbedingt was getan werden“, hieß es von allen Seiten. Nicht nur die Rollschuhbahn ist marode, auch die Zuwegung befindet sich in einem „baufälligen“ Zustand, der besonders für Fahrradfahrer und Fußgänger viel Gefahr bedeutet.


 

 

In der letzten Sportausschuss-Sitzung (13.7.17) wurde die Machbarkeitsstudie für das Hallenbad im Siel vorgestellt. Hier die Präsentation…

                     Hallenbad im Siel

 

 


 

Das Sportamt hat die Situation der Sportplätze aus wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht durchleuchtet. Die Bestandsaufnahme ist in einem Bericht zusammengefasst. Der Bericht kann hier eingesehen bzw. heruntergeladen werden …

FussballSportplaetzeGesamtredu27-06-2014


Stadtsportverband schlägt Bewegungszentrum im Bereich des neuen Kombibades vor

Bad Oeynhausen (WB). Mit dem Konzept für ein neues Kombi-Sportbad tut sich etwas im Bereich der Sielanlagen. Aus Sicht des Stadtsportverbands bietet ein möglicher Neubau auch die Gelegenheit, über die Aufwertung beispielsweise des Skater- und Rollschuhplatzes nachzudenken.

»Wir können uns durchaus vorstellen, dass hier ein weiteres Sportzentrum in der Stadt entsteht«, sagt Hans Milberg, Vorsitzender des Stadtsportverbands Bad Oeynhausen. Gerade der Bereich im Siel eigne sich dafür, die Interessen bestimmter Sportarten sowie Angebote für Breitensport zu verbinden.

Zunächst geht es um die Aufwertung der seit längerer Zeit brachliegenden Skater- und Rollschuhbahn. »Sie ist marode, der Boden ist löchrig«, sagt Hans Milberg. Deshalb habe der Verein Radsport- und Rollschuh-Club »Zur Höhe« (RRC) Lohe bereits einen Antrag für einen Ausbau gestellt. In diesem Zusammenhang müssten auch die jetzigen Basketball-Körbe, die mitten auf der Anlage stehen, versetzt werden.

Hier die Präsentation zum       Sportpark Siel 2

 

Warum der Rollschuhplatz für den RRC wichtig ist, verdeutlicht Rainer Müller-Held, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbands. »Der Verein braucht eine Turnierfläche in der Größe von 40 mal 25 Metern aus Beton«, sagt er. Die Platzverhältnisse im Siel böten dies, doch derzeit gebe es nur einen »kümmerlichen«, einfachen Asphalt.

Darüber hinaus sei die Nutzung der Randfläche angedacht, beispielsweise für den Bau einer Halfpipe (halbe Röhre) für Skater.

Aber nicht nur darauf wirft der Stadtsportverband seinen Blick: Im Bereich der Flutmulde könnte auch auf dem Reitplatz das Angebot für Beach-, Volley- und Fußball ausgebaut werden. Im Wald könnte zudem ein Trimm-dich-Pfad mit Bewegungsparcours entstehen. »Auch eine Finnbahn mit Rindenmulch können wir uns vorstellen«, sagt Hans Milberg. Zudem müssten auch die vorhandenen Rad- und Wanderwege erneuert werden.

Anhand dieser Vorschläge möchte der Stadtsportbund vor allem einen Austausch mit den politischen Gremien sowie den Bürgern anregen. Erste Kontakte diesbezüglich gebe es bereits mit Politik und Verwaltung. Nun müsse ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Das Sportzentrum könnte dann – im besten Fall – zusammen mit einem neuen Kombi-Sportbad im Zeitraum 2018/19 fertiggestellt werden.

Doch noch sind dies Gedankenspiele, und auch die Finanzierung muss sichergestellt werden. Hierbei denkt der Stadtsportbund an Fördermittel von Stadt und Land. Eine Einbindung des Sportzen­trums sei auch aufgrund der Nähe zur Mindener und Kanalstraße in das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) denkbar. »Ein Rückbau der Verkehrsader würde sich auch auf ein Sportzentrum sehr positiv auswirken«, sagt Rainer Müller-Held.

 


Kurstadt ist Arminia-Partner

Fußball: Mit Bad Oeynhausen schließt sich die 22. Partnerstadt dem „Wir sind Ostwestfalen“-Kollektiv an. Kontakt zu Vereinen in der Kurstadt soll intensiviert werden

Bielefeld/Bad Oeynhausen (nw). Einen für ihn „perfekten Abend“ erlebte Bad Oeynhausens Bürgermeister Achim Wilmsmeier am vergangenen Freitag als die Partnerschaft zwischen Bad Oeynhausen und dem Sportclub der Ostwestfalen verkündet wurde. Vor dem DSC-Spiel gegen Heidenheim wurde die Kooperation offiziell beschlossen und dann wurde unter Flutlicht und bester Stimmung ein Rückstand gegen den FCH in einen 2:1-Heimsieg gedreht.

 

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