Weg frei für eine sportfreundlichere Lärmschutzregelung 

Der Deutsche Bundesrat hat den Weg für eine sportfreundlichere Lärmschutzregelung frei gemacht. In der Plenarsitzung am 31. März 2017 stimmten die Bundesländer einem Vorschlag der Bundesregierung zu, der die Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO) modernisiert und einen zeitgemäßen Interessenausgleich zwischen Sportlern und Immissionsschutz definiert.

Damit findet zugleich ein mehrjähriger intensiver Diskussionsprozess sein vorläufiges Ende. Der Stadtsportverband Bad Oeynhausen begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, damit herrscht auch endlich Rechtssicherheit und alle Beteiligten wissen nun wie sie mit diesem Thema umgehen können.

Allerdings geht die zustimmungspflichtige Verordnung nun noch einmal zurück an die Bundesregierung, da die Bundesländer nur „nach Maßgabe“ mit einer Änderung zugestimmt haben. Die federführende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks signalisierte in der Bundesratssitzung bereits Zustimmung.
Seit neun Jahren wurde darum gekämpft, dass der Immissionsschutz modernisiert wird und damit die Rahmenbedingungen für ein sportfreundliches Deutschland verbessert werden. Kernpunkte der neuen Verordnung sind mehr Rechtssicherheit für den Altanlagenbonus von Sportstätten, die vor 1991 entstanden sind und nun auch bei einer Sanierung die alten Richtwerte behalten können. Darüber hinaus werden die bisherigen Ruhezeiten zwischen 20 und 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 15 Uhr dem veränderten Freizeitverhalten angepasst.

Sportpark im Siel

Themenfeld: Zukünftige sportliche Nutzung, Gestaltung , sowie Aufwertung der Bereiche Sielanlagen, sowie dem angrenzenden Umfeld.

 

Der Stadtsportverband Bad Oeynhausen (SSV) hat auf der lokalen politischen Bühne mit dazu beigetragen, dass zum Thema „Errichtung eines Sportbades“ in den seit Jahren anhaltenden Gesprächen endlich nicht nur immer geredet, sondern nun auch gehandelt wird. In jüngster Vergangenheit wurde die städtische Verwaltung beauftragt, ein Konzept für den Standort am Sielbad zu erstellen. Dieser Auftrag ist auf dem Weg. Der SSV begrüßt diese Entscheidung.

Gleichzeitig sollen mit dem Bad-Neubau Verknüpfungen mit weiteren sportlichen Einrichtungen in unmittelbarer Nähe auf den Weg gebracht werden. Seit einiger Zeit liegt ein Ausbauantrag für die am Bad angegliederte Skater- und Rollschuhbahn vor. Ferner ist an eine Überarbeitung und Sanierung der Volleyball-bzw. Basketball-Anlage gedacht. Und wenn man großzügig von baulichen Veränderungen und Verbesserungen spricht, dann muss man auch das weitere Umfeld mit einbeziehen. So könnte in unmittelbarer Nähe der Saline ein Trimm- bzw. Bewegungspark entstehen und zudem eine umfangreichere Nutzung der Reitanlage (Flutmulde) ins Auge gefasst werden, sowie im weiteren Bereich die Nutzung der Werre für den Kanusport. Dies alles sind  nur Einzelaspekte. Wir wissen aber auch, dass die Erreichbarkeit zu den angesprochenen Sportstätten noch ein Problem darstellt. So sind u. a. die Zufahrten bzw. Wege teils in einem sehr schlechten Zustand. Über Wasch- und Umkleidemöglichkeiten muss ebenfalls nachgedacht werden, wobei die Nutzung alter Gebäude des Staatsbades möglich wäre.

Der Stadtsportverband möchte mit diesem Modell in erster Linie Anregungen geben, was letztendlich zu einer Aufwertung des gesamten Areals im Sielbereich zu einem, wie wir es ausdrücken würden, „vorzeigbaren Sportpark“  führen soll. Der Standort „Siel“ ist aus unserer Sicht ideal für eine bessere und herausragende Nutzung in unserer Stadt, aber bisher eben nur bedingt  nutzbar und dass dieser Gesamtbereich insgesamt eine Aufwertung erfährt, dafür möchte sich der Stadtsportverband von Bad Oeynhausen einsetzen.

Besonders auch im Hinblick auf eine zukünftig beruhigte Verkehrslage (Stichwort Rückbau) der Kanal- bzw. Mindener Straße.

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Der Sielpark soll zum Sportzentrum werden

Stadtsportverband: Der Vorstand möchte ein Gesamtkonzept. Er schlägt unter anderem einen Trimm-Parcours an der Saline und die Nutzung der Flutmulde auch als Beachvolley-Anlage vor

Bad Oeynhausen. Die Stadt hat für den Bau eines Hallenbades im Siel eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben (die NW berichtete). Das nimmt der Stadtsportverband (SSV) nun zum Anlass, ein Gesamtkonzept für die künftige Entwicklung des Sielparks anzuregen: „Wir könnten den Sielpark zu einem dritten Sportzentrum machen“, betonte der 1. Vorsitzende Hans Milberg. Zusammen mit seinen Stellvertretern Rainer Müller-Held und Wolfgang Feierabend sowie Beiratsmitglied Lothar Gohmann hat er dazu schon einige Vorschläge entwickelt.

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Bald zum Trimm-dich in den Sielpark?

Bad Oeynhausen (WB). Mit dem Konzept für ein neues Kombi-Sportbad tut sich etwas im Bereich der Sielanlagen. Aus Sicht des Stadtsportverbands bietet ein möglicher Neubau auch die Gelegenheit, über die Aufwertung beispielsweise des Skater- und Rollschuhplatzes nachzudenken.

»Wir können uns durchaus vorstellen, dass hier ein weiteres Sportzentrum in der Stadt entsteht«, sagt Hans Milberg, Vorsitzender des Stadtsportverbands Bad Oeynhausen. Gerade der Bereich im Siel eigne sich dafür, die Interessen bestimmter Sportarten sowie Angebote für Breitensport zu verbinden.

Zunächst geht es um die Aufwertung der seit längerer Zeit brachliegenden Skater- und Rollschuhbahn. »Sie ist marode, der Boden ist löchrig«, sagt Hans Milberg. Deshalb habe der Verein Radsport- und Rollschuh-Club »Zur Höhe« (RRC) Lohe bereits einen Antrag für einen Ausbau gestellt. In diesem Zusammenhang müssten auch die jetzigen Basketball-Körbe, die mitten auf der Anlage stehen, versetzt werden.

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Großes Angebot für Sportler

Hans Milberg sieht Bad Oeynhausen gut aufgestellt – Kombibad bleibt heißes Thema

 

Bad Oeynhausen (WB). Hans Milberg sieht weiter gute Bedingungen für die Sporttreibenden in Bad Oeynhausen. Zum Jahreswechsel nennt der Stadtsportverband-Vorsitzende aber auch Stellschrauben, an denen noch gedreht werden müsse. Ein Thema bleibt dabei das schon seit Jahren diskutierte »Kombi-Bad«.

»Rund 16 500 Sportler/innen sind in einem Verein organisiert, was nichts anderes bedeutet, dass jeder dritte Mensch vom Kleinkind bis zum Senior in einem der rund 60 Vereine einer sportlichen Betätigung nachgeht«, sagt Milberg. Auffällig sei, »dass mit 4807 ­Frauen und Männern fast ein Drittel der statistisch erfassten Personen 60 Jahre und älter sind. Drei Jahre zuvor waren es 4693«, so Milberg. »Interessant auch, dass 2016 insgesamt 538 Jungen und Mädchen zwischen null und sechs Jahren sportlich aktiv waren«, führt er aus. (mehr …)