Bogensport-Gipfel im Rathaus

Bad Oeynhausen. In einer sehr harmonischen Atmosphäre verlief am Mittwochabend das sogenannte „Gipfeltreffen“ der Bad Oeynhausener Bogensportabteilungen, zu dem alle Vereine ihre Spitzen-Funktionäre in das Rathaus geschickt hatten. Der Stadtsportverband mit seinen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Feierabend, Rainer Müller-Held, Michael Grützkowski und Hans Milberg hatten gemeinsam mit dem für den Sport zuständigen städtischen Beigeordneten Stefan Tödtmann die fünf Vereine bzw. Abteilungen zu diesem „Spitzengespräch“ eingeladen, das zum ersten Mal durchgeführt wurde und von allen Anwesenden als eine zielführende Veranstaltung angesehen wurde.

Nachdem sich schon vor einigen Wochen die Schützenvereine bei einem „Gipfel“ ausgetauscht hatten, hatten nun die Bogensportvereine Gelegenheit Ihr Herz gegenüber dem SSV und der städtischen Verwaltung auszuschütten.

Deutlich wurde dabei, dass eigentlich alle Abteilungen unter dem Dach ihrer Vereine im Großen und Ganzen gut aufgestellt sind und hier und da nur noch an gewissen Stellschrauben gedreht werden müsse. So können sich einige Vereine vorstellen, dass für die Wintermonate noch eine sportliche Trainings-Möglichkeit geschaffen werden sollte.

Angesprochen wurde dabei auch das Vorhaben des Vereins Bewegung-Sport-Gesundheit (BSG), der von Paralympicsieger Sebastian Dietz am Mittwoch vertreten wurde, zukünftig auf dem Tennenplatz im Schulzentrum Nord eine inklusive Anlage mit einer behinderten-gerechten Sportmöglichkeit zu schaffen. Dessen Vorsitzender Holger Diekmann hatte schon kürzlich verlauten lassen, die Bogensport-Sparte der BSG sei „derzeit in einer Findungsphase.“

Zufrieden mit den Sport- und Trainingsmöglichkeiten waren zum Beispiel Andy Allen und Thomas Küll vom TuS Eidinghausen und Ute Kraft von den Bürgerschützen Werste.

Rolf Virchow vom Bogensport-Netzwerk, der seine Sportstätte in Wulferdingsen unterhält, bot den Vereinen eine engere Zusammenarbeit an, während es beispielsweise beim Bogensport-Club (BSC), der keine „echte Heimat“ besitzt und nach Beginn auf der Lohe inzwischen seinen Platz am Rehmer Heimathaus gefunden hat, über weitere Verbesserungen insgesamt nachdenkt. So die Argumente von Thomas Went und Peter Stolze.

Fazit des ersten „Bogensport-Gipfels“: im nächsten Jahr sollen erneut Gespräche geführt werden und viele der angesprochen Themen sollen in den zukünftigen Sport(stätten)-Entwicklungsplan übernommen werden.